Darmkeime gegen Allergien



Mit probiotischen Milchsäurebakterien, die die Darmflora günstig beeinflussen, können Säuglinge vor Allergien geschützt werden. Dies wurde an der Universität von Turku/Finnland herausgefunden. In die Studie wurden Schwangere miteinbezogen, die selbst oder deren Familienangehörige an atopischen Krankheiten wie Asthma, Allergien und Ekzemen litten. Die Frauen erhielten zwei bis vier Wochen vor dem Geburtstermin täglich zwei Kapseln mit probiotischen Milchsäurebakterien (Lactobacillus GG). Die Neugeborenen entweder in Wasser aufgelöst oder über die Muttermilch - wenn die stillenden Mütter die Kapseln einnahmen. Die Behandlung dauerte sechs Monate. Mit zwei Jahren wurden sie auf die atop. Krankheiten hin untersucht. Das Ergebnis: Die Behandlung mit probiotischen Milchsäurebakterien senkte das Erkrankungsrisiko auf die Hälfte. (FAZ 18.4.01)

 

Gen für Neurodermitis

Neurodermitis scheint durch eine Erbanlage auf Chromosom 3 begünstigt zu werden. Dies hat eine Untersuchung an 199 Familien ergeben. In den Familien waren mind. zwei Kinder an Neurodermitis erkrankt. Die Forscherin Young-Ae Lee, die am Max-Delbrück-Centrum und an der ChariteŽin Berlin tätig ist, hat mit 14 weiteren Wissenschaftlern nach verdächtigen Genen gefahndet. Aufmerksamkeit erregte ein bestimmter Abschnitt auf Chromosom 3. Zur genauen Identifizierung des Gens bitten die Forscher Familien mit mindestens zwei an Neurodermitis leidenden Kindernn, sich an der Studie zu beteiligen. (FAZ 13.12.2000)

 

Sonnenschutz

"Die Haut von Kindern ist um ein vielfaches dünner und empfindlicher als die Haut von Erwachsenen", erklärt die Münchner Hautärztin Dr. C. Geyer-Nüsslein. Gerade die UV-Einwirkung in der Kindheit fördert die Entstehung von Muttermalen (Naevi), eine hohe Anzahl von Muttermalen wiederum ist mit einem erhöhten Risiko verbunden, irgendwann im Leben an einem schwarzen Hautkrebs zu erkranken.
Was tun?

  • Säuglinge bis zu einem Jahr nicht in die pralle Sonne lassen.
  • auch im Schatten immer Hut und leichte Bekleidung (T-shirt) tragen lassen.
  • nackte Haut muß beim Plantschen mit wasserfester Creme mit hohem LSF (20 und mehr) oder Sunblocker geschützt werden. (auch bei bedecktem Himmel) Es sollten keine Gele verwendet werden, da diese austrocknend wirken.
  • Das Kind sollte etwa eine halbe Stunde vorher eingecremt werden.
  • Nach dem Plantschen die Haut gleich abtrocknen, da Wassertropfen auf der Haut wie ein Brennglas wirken können.
  • Sollte das Kind doch einmal Sonnenbrand bekommen, bitte zum Kinderarzt gehen.
(Info. des Deutschen Grünen Kreuzes im Mai/Juni 2001.)

 

Empfohlene Sonnenschutzmittel

  • Sun Ozon Sonnenmilch für Kinder, extra wasserfest
  • Sun Dance Sonnenmilch für Kinder
  • Sun Ozon Sonnenmilch für Kinder
  • Lavera Sun Sensitive Sonnenmilch
  • Dr. Hauschka sensitiv

 

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

  • kühlende Umschläge mit Apfelessigauflagen
  • alle 10 min. dünn Rescue-Creme auftragen
Das wirkt schmerzlindernd und verhindert ein Abschälen der Haut.
wirkungsverstärkend Holly, Aloe und Lavendel zugeben)

 

Erste Hilfe bei Insektenstichen

Bei einem Bienenstich den Stachel unbedingt entfernen. Dazu eine Pinzette benutzen, damit das Gift durch etwaiges Herausdrücken nicht noch weiter verteilt wird.
Achtung: Eine allergische Reaktion beachten!

  • kaltes Wasser oder Eiswürfel auf die betroffene Stelle
  • wenn der Stich im Mund ist, unbedingt Eis lutschen und kalte Umschläge um den Hals legen.
    (Rettungsdienst alarmieren!)
  • Quark-, Zwiebel- oder Tomatenumschläge an der betroffenen Stelle
  • dick Rescue-Creme oder Rescue-Tropfen auftragen, darüber eine kalte Kompresse(Eis) legen. Wirkt juckreizlindernd!
  • wer homöopathische Mittel verfügbar hat kann Apis C 6(D 6) nehmen.

 

Erste Hilfe bei Mückenstichen

Vorbeugend:

  • mit Fliegennetzen an Türen und Fenstern
  • Moskitonetz über das Bett spannen
  • ätherische Öle wie Citronella, Lavendel, Minze, Nelke, Eukalyptus oder Zeder schrecken die Mücken und Zecken ab
  • Teebaumöl in eine Zerstäuberflasche und die gefährdeten Partien einsprühen.

Sollte man doch gestochen werden - hier einige juckreizlindernde Maßnahmen!!

  • Teebaumöl (leicht verdünnt) auftragen.
  • Rescue-Creme oder Tropfen auf die Stelle geben
  • andere kühlende Mittel auf den Stich legen (Tomate, Zwiebel, Quark)
  • Blätter des Spitzwegerich auf der Stichstelle gut verreiben, so daß der Blattsaft austritt.
Stören Bienen, Wespen und andere Moskitos auf dem Balkon, der Terasse oder im Garten?
Eine Zitronenscheibe mit Nelken spicken. Durch die Zitronensäure wird Nelkenöl freigesetzt was die Insekten größtenteils vertreiben kann!!!!!!!!

 

 

 

 

 

 

 

Erste Hilfe bei Bremsenstichen

Geheimtipp:

Blätter des Spitzwegerich auf der Stichstelle gut verreiben, so daß der Blattsaft austritt. Schwellung und Juckreiz sind kurz danach verschwunden.

 

 

 

 

 

 

 

Wunde Brustwarzen - Johanniskrautöl???

Immer wieder wird Johanniskrautöl zur Behandlung wunder Brustwarzen empfohlen. Apothekerin G. Klein und Prof. Schönhöfer vom Institut für klinische Pharmakologie, Bremen teilten folgendes mit.
Johanniskraut enthält HYPERICIN. Dieser Stoff ist phototoxisch d.h., er macht die Haut überempfindlich gegen Sonnenlicht. Schon geringe Bestrahlung kann zu Sonnenbrand führen, in schweren Fällen zu Schwellungen an den Augenlidern und Lippen, manchmal sogar zu Schwindel, Übelkeit und Erbrechen. Die phototoxische Reaktion ist keine allergische Reaktion, d.h., nicht nur besonders empfindliche Menschen reagieren, sondern alle. Wie heftig die Reaktion ausfällt, hängt von der Konzentration, der Einwirkungszeit und der Intensität der Sonnenbestrahlung ab.
HYPERICIN wirkt auch bei oraler Aufnahme, also wenn der Säugling an der Brust, die mit Johanniskrautöl eingerieben wurde, trinkt. Dadurch wird er lichtempfinglich. Darüberhinaus enthält Johanniskrautöl mutagene und genotoxische Substanzen wie Quercetin. Prof. Schönhöfer schreibt: "Dieser Befund würde zum Verbot der Anwendung führen, wenn es sich um chemisch synthetisierte Arzneiwirkstoffe handelte."
FAZIT: Lieber kein Johanniskrautöl verwenden!
(Rundbrief AG freier Stillgruppen)

 

 

 

 

 

 

Diese Seite wurde aktualisiert am 14. August 2003